Tagesgeldkonto – kann man hier überhaupt Geld sparen? Sicherlich nicht direkt, da die meisten Anbieter von Tagesgeldkonten keine Kontoführungsgebühren oder andere Kostenpauschalen erheben. Einzig muss man meistens eine postalische Zustellung des Kontoauszugs bezahlen, dieser ist aber in der Regel optional.
Sieht man nun aber unter einem entgangenem Gewinn ebenfalls Kosten (Verlust), dann kann man auch hier im weiteres Sinne von Sparen sprechen.
Was ist das offensichtlichste Unterscheidungsmerkmal von Tagesgeld Anbietern? In Auge fällt bei einem Tagesgeld Vergleich selbstverständlich zuerst der Tagesgeldzins. Bei genauerem hinschauen und überprüfen aller Sternchen findet man dann nicht selten, daß es sich bei dem angebotenen Zinssatz um einen Aktionszins handelt, der nur zeitlich befristet und in der Regel nur für Neukunden gültig ist.
Ein weiteres, wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist die Periode der Gutschrift der Zinsen. Somit ist das Ergebnis bei gleichem Zinssatz von dem Anbieter am höchsten, der eine monatliche Zinsgutschrift anbietet, am geringsten fällt diese bei jährlicher Zinszahlung aus (je früher der Zinsertrag auf dem Konto gutgeschrieben ist, desto eher beginnt hierfür der Zinseszins-Effekt).
Daher die Empfehlung hier einen flexiblen Tagesgeld Zinsrechner zu verwenden, der eben solche Effekte auch berücksichtigt, auch wenn die Zinszahlungsperiode nicht den größten Einfluss hat. Wenn man einen etwas längeren Zeitraum anpeilt, dann kann man auch ein Festgeldkonto in die engere Auswahl nehmen. Hier unterstützt dann wiederum ein Festgeldzinsen Vergleich.